Tech-Advisor Thomas Rappold (Vontobel) über Steroide mit KI-Power...
Shownotes
Open AI, DeepSeek, Meta AI. Die Künstlichen Intelligenzen schlafen nicht, das Tech-Rennen erinnert Thomas Rappold an ein spritziges Formel-1-Rennen: "Man liegt an zweiter Stelle, saugt sich ran, stellt den Turbolader an und zieht im Windschatten vorbei. Google Gemini wie Instagram auf Steroid mit KI-Power." So nimmt es nicht wunder, dass viele Unternehmen in diesem Weltorchester zueinanderfinden, wie jüngst Nvidia und Intel: "Ein extrem smarter Deal." Apropos Nvidia. Dessen Marktposition wird aus China angegriffen: Huawei möchte Computer ohne Nvidia-Powerchips bauen und setzt stattdessen auf die von Alibaba. Chatbots sind allenfalls "westlich dekadent" und interessieren kaum: die KI und diverse Sprachmodelle sollen alsbald industriell eingesetzt werden. Wenn Firmen konsequent AI nutzen würden, hätten sie Vorteile von fast einer Billion Dollar.
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00:00:00: Das ist so ein bisschen wie in der Formel eins.
00:00:03: Also man ist in zweiter Position, man saugt sich ran und dann auf der Geraden.
00:00:08: irgendwann schält man quasi den Tobolader an und zieht dann aus dem Windscharten vorbei.
00:00:13: So muss man sich das jetzt mal bildlich vielleicht für die nächsten Monate und fürs nächste Jahr vorstellen.
00:00:26: Nutzen Sie die Chancen der Zukunft, der von Tobol Channel.
00:00:31: Ja, mein Name ist Thomas Habeut, ich bin Investment Advisor für Technologie Indices.
00:00:36: Hier ist Anne Gross vom Börsen Radio, sprechen wir über künstliche Intelligenz AI.
00:00:41: Das ist ja dein Steckenpferd, da bist du ja der absolute Profi.
00:00:45: Wenn man so anfangen, der Wettlauf um die besten Checkbots, ist ja vergleichbar mit dem Wettlauf ins All seiner Zeit.
00:00:51: Die Amis schien in vorne und dann schockten die Russen mit ihrem Sputnik.
00:00:55: Google hat ja schon zehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntzehntze
00:01:16: das Frontend, also die App und zum anderen das Modell, das KI-Modell, das Sprachmodell dahinter.
00:01:23: Und wie du richtigerweise gesagt hast, Google hat ja die ursprünglichen Arbeiten in den Anfang der zwanzigzehnern Jahre gemacht, war der Pionier, hat das Open Source, also der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
00:01:35: Das heißt, diese ganze Transformer-Technologie, LLM-Sprach-Technologie kommt alles von Google.
00:01:41: Dafür hat er auch letztes Jahr der Jeffrey hinten, der Nobelpreis, auch für Physik.
00:01:45: bekommen, sonst gäbe es OpenAI auch nicht.
00:01:48: und dann ist eben Google überholt worden von OpenAI, weil sie eben risikoreicher waren und das eben rausgebracht haben.
00:01:57: Und jetzt hat aber Google eben nachgeliefert, hat sie aufgeholt, das Sprachmodell ist mindestens so gut, eher besser.
00:02:03: liegt auch daran natürlich, weil Google noch viel mehr Daten hat, noch viel mehr Rechenpower, viel mehr Ressourcen.
00:02:10: Und es ist eigentlich anzunehmen, das ist so ein bisschen wie in der Formel eins.
00:02:13: Also man ist in zweiter Position, man saugt sich ran dann, ja, und dann auf der Geraden irgendwann schält man quasi den Tubolader an und zieht dann aus dem Windscharten vorbei.
00:02:23: So muss man sich das jetzt mal... Bildlich, vielleicht für die nächsten Monate und für das nächste Jahr vorstellen.
00:02:29: Ich habe deshalb auch immer wieder dieses Jahr gesagt, Google kann vor lauter Kraft nicht laufen.
00:02:33: Sie dürfen es auch stellen, weil sie gar nicht zeigen werden im Antitrust-Verfahren.
00:02:38: Und jetzt hat es wichtig, beides kommt zusammen, das Frontend, also die R und das Sprachmodell.
00:02:43: und letztes Wochenende.
00:02:45: war die Google Gemini, die meist downgelodete App auch in Amerika, vor allem anderen, die ich ward Nana Banana, wer es schon mal ausprobiert hat, also mit Bild Editing und mit Video Editing, was da möglich ist, wirklich sensationell.
00:02:59: Und auch die App, muss ich sagen, die liegt in der Hand.
00:03:02: Ich sage jetzt mal so, das ist eigentlich Instagram auf Stereoid mit KI-Power.
00:03:08: So muss man sich das ungefähr vorstellen.
00:03:11: Da müssen sich viele andere mal sehr, sehr warm anziehen.
00:03:15: Ich dachte immer, der Durazellhase auf Starkstrom wäre nicht mehr zu steigern.
00:03:19: Aber das ist jetzt cooles Bild.
00:03:21: Bleiben wir im Thema.
00:03:22: versuchen, das weiterzudrehen.
00:03:23: Hinter diesem ganzen Thema steht ja auch die Rechenpower zur Verfügung gestellt von entsprechenden Chips und das begleitet uns ja seit zwei Jahren mindestens.
00:03:32: Nvidia steigt bei Intel ein mit rund fünf Milliarden.
00:03:36: Das sind etwa fünf Prozent.
00:03:38: Nvidia ist Entwickler.
00:03:40: Intel ist Entwickler und Produzent.
00:03:42: Also es treffen sich hier Wettbewerber und mögliche Kunden bzw.
00:03:47: Lieferantenkunde.
00:03:48: Warum machen die das?
00:03:50: Sind das letztendlich wirtschaftliche Überlegungen oder doch politischer Druck?
00:03:55: Das hat mehrere Gründe dabei, also zum einen ist ja die amerikanische Regierung sich bei Intel eingestiegen, hat also die Subventionsgelder umgerubelt in Anteile bei Intel.
00:04:08: Intel hat ja schon länger Probleme, weil sie quasi dieses ganze Rechenzentrumsgeschäft an Nvidia mehr oder weniger verloren haben, also der Wechsel von den CPUs auf die sogenannten GPUs, die Nvidia macht.
00:04:20: Nvidia hat vor fünf Jahren an Unternehmen aus Israel, die im Bereich Datenübertragung, also Networking, sehr, sehr gut sind, für Rechenzentren übernommen.
00:04:31: Und das war strategisch wichtig.
00:04:33: Viele Dinge immer bei NVIDIA nur an Chips.
00:04:35: Das ist falsch.
00:04:36: NVIDIA ist also eine Company, die eben quasi komplette Rechenleistung dann verkaufen kann, was eben Chips und Netzwerktechnologie bedeutet und sehr viel Software eben im KI-Umfeld.
00:04:50: Und ja, da könnte man sagen, die Geschichte war so, dass Nvidia bei Intel in den Umsätzen regelrecht durchgefraßt ist, wie so ein Schwerlastbagger, Kohlebagger, ein Kohleflötsstern, das abgebaggert hat, förmlich alles.
00:05:05: Und jetzt hat Intel dann mehr oder weniger die fahren gestreckt, Handy hoch.
00:05:08: Und jetzt hat Intel Nvidia dann an der Stelle jetzt gesagt, okay, why not, wie du sagst, wir haben keine eigene Produktion.
00:05:15: Intel hat extrem viel Geld investiert, zweistellige Milliardenbeträge, wie kaum einer, auch mit den neuesten Maschinen von ASML in der Litographie aufgebaut.
00:05:25: Aber es fehlt ihnen so der Drive und auch das Selbstvertrauen, was sie früher hatten für diese neue Chip-Generation.
00:05:33: um das bauen zu können.
00:05:34: und jetzt kam eben raus auch gestern in der Pressekonferenz auch von Nvidia und Intel dort, das beide schon ein Jahr zusammenarbeiten.
00:05:43: Und für Nvidia ist es mehrfach charmant.
00:05:46: Nvidia hat es jetzt mehrfach so gemacht, sich ein Unternehmen beteiligt, zum Beispiel an CoreRave.
00:05:51: Das ist ein AI Cloud Rechenzentrums Betreiber.
00:05:55: Da sind sie auch sehr günstig vorbörselig eingestiegen, liefern denen exklusiv die Chips, haben jetzt auch durch den Börsengang da enorm profitiert in dem Unternehmen.
00:06:03: Und Nvidia hat jetzt quasi hier bei Intel Sieht es zum einen als Investment, also Cash-Investment, was sich dann sehr gut verzinzen soll.
00:06:11: Sie haben direkt einen Einfluss auf die Politik, jetzt auf die Entwicklungspolitik bei Intel.
00:06:16: Sie können also an die normalen PCs ran.
00:06:20: Nvidia hat das ja auch ein Computer angekündigt, Workstation-Rechner von ein paar Tausend Dollar.
00:06:26: quasi sich jeder im Prinzip auf den Tisch stellen kann.
00:06:29: Also man nimmt ja da auf die Mikroprozessor Geschichte, wo Intel stark ist, für die normalen PCs den Einfluss.
00:06:35: Sie haben Zugang jetzt zu riesiger Entwicklungskapazität.
00:06:39: Wenn das jetzt richtig gemacht wird, dann gibt es eben Alternativen zu TSMC.
00:06:44: dann, also zu einem thymanesischen Produzenten bisher, Haus und Hoflieferant von NVIDIA.
00:06:49: und das dritte, es bieten sich neue Chancen zusätzliche im Bereich Datencenter.
00:06:55: dann ja, wo früher eben Intel sehr stark war in Nydia jetzt und ja, gemeinsam kann man da noch mehr erreichen.
00:07:01: Also ein extrem smarter Deal.
00:07:04: Also man könnte
00:07:05: das vielleicht so vergleichen, das war in den Siebziger, Achtziger, Neunziger Jahren.
00:07:09: für die jüngeren Zuhörer.
00:07:11: Leser hätte ich fast gesagt, also Zuhörer gab es in Deutschland die sogenannte Deutschland AG, zum Beispiel die Allianz.
00:07:18: solche Deals gemacht, dass sie praktisch in allen wichtigen Banken in Deutschland beteiligt war, dann mit ein paar Prozent hat da die Geschäfte mitgesteuert, hat Einfluss gehabt, ihr wusst, was läuft und gleichzeitig auch über den Schalter sind dann auch Allianzpolisen verkauft worden.
00:07:34: Also das ist eigentlich so eine Übertragung, macht das jetzt in Video, kann man sagen, dann wie früher zum Beispiel die Allianz das gemacht hat.
00:07:41: Und man könnte auch dein Bild oder ein Ausdruck von vorhin verwenden, was über Google gesagt hat, die können vor lauter Kraft nicht laufen.
00:07:48: Das scheint jetzt bei Nvidia auch so zu sein.
00:07:50: Ich sage aber bewusst, scheint denn, Nvidia's Marktposition wird angegriffen.
00:07:55: Aus China, Huawei sagt, wir bauen jetzt Computer ohne diese Nvidia Power Chips, aber besser und gleichzeitig lesen wir, dass Alibaba offensichtlich diese Chips bauen kann, die auf Augenhöhe arbeiten jetzt mit Nvidia.
00:08:09: Was ist denn dran an dieser Meldung?
00:08:10: Wie viel Marketing steckt da drin?
00:08:12: Wie viel Politik steckt da drin?
00:08:13: Und was wären die Folgen?
00:08:14: Also so richtig überraschend ist es ja nicht, dass China irgendwann zum Rebreak aufschlägt.
00:08:20: Aber ist es jetzt schon so weit?
00:08:22: Also es ist richtig und man muss auch, wie du sagst, richtigerweise Timing ist auch alles und Ankündigung ist auch alles.
00:08:28: Die Chinesen haben ja Trump dann in letzter Zeit auch einige Nahrstiche.
00:08:33: gesetzt oder versetzt.
00:08:34: Man denkt nur an das Thema seltene Erdenmagnete.
00:08:37: Also zu sagen, wir gehen damals auf die Bremse.
00:08:40: wo es den Amerikanern richtig weh tut, den Europäern auch.
00:08:43: Aber tatsächlich interessiert sich niemand wirklich für die Europäer.
00:08:46: Das ist quasi ein Nebenkriegsscharplatz.
00:08:48: Und jetzt kommt es aktuell gerade in der Woche jetzt, wo Trump ja am Dealen ist, mit China kommt, überraschenderweise, was bisher eine Trumpfkarte war, für die Amerikaner zu sagen, okay, wir können den Handball K.I.
00:09:00: Chips auftreten.
00:09:01: Es kommt auf einmal.
00:09:03: Welch Wunder, genau in der Woche gleich zwei große Ankündigungen, nämlich von Huawei und von Alibaba, dass sie ihr jetzt lieferfähig sind, was dran ist, wird man in nächster Zeit sehen.
00:09:14: Was man aber klar sagen kann, ist eigentlich folgende Punkt, weil du vorher gesagt hast, ja Chatbots und so weiter.
00:09:21: Das ist nur eine Sälte der Medaille.
00:09:22: Das würde ich in Hessen auch nicht wirklich interessant, auch für die chinesische Region ist das nicht wirklich interessant, dieser Consumer zweit.
00:09:29: Wir sehen die eher als Social Network und damit wie TikTok oder so, das ist eher ... westliche Dekadenz, sag ich jetzt mal.
00:09:37: Was sie tatsächlich interessiert an die chinesische Parteiführung und ist, die KI und diese Sprachmodelle industriell einzusetzen.
00:09:45: Breitflächig in allen industriellen Bereichen.
00:09:48: Sie haben ja die industrielle Basis, die größte Fabrik der Welt, beim autonomen Fahren und so weiter.
00:09:54: Bei vielen dieser Einsätzen haben die Chinesen eine sehr pragmatische Form, dass sie sagen, okay, Fünfundachtzig Prozent sind auch okay, das reicht in vielen Fällen.
00:10:02: Für Fünfundachtzig Prozent brauchst du auch deutlich weniger Rechenleistung.
00:10:06: Und das sind sogenannte B-to-B-Cases.
00:10:09: Und selbst in NVIDIA hat es kürzlich in Frage gestellt.
00:10:13: Der Economist hat letzte Woche groß aufgemacht in seiner Business-Section dann mit dem Thema Small Language Models, also SM.
00:10:21: Und wie ich wunder, NVIDIA Research hat ein eigenes Papier vorgestellt, indem sie pro solcher Small Language-Modelle sind.
00:10:29: Wir nutzen das gerade übrigens selber bei Divison auch.
00:10:32: Bei mir in Fintech, wir bauen gerade ein Small Language-Modell quasi ein Warren Buffett Derivat, also das heißt ein virtuellen Warren Buffett.
00:10:41: Das funktioniert sehr gut, dann also mit Open Source Technologie.
00:10:44: Das Modell von NVIDIA ist auch Open Source und dann ist man eben mal unabhängig von Open AI oder anderen Sprachmodellen und kann sein eigenes, dedizierte Sprachmodell für ein spezielles Thema trainieren.
00:10:56: Also, als ich im Call dann noch Leute dabei sind, wie ich Modelleisenbahn Freaks oder andere, die Briefmarken Freaks sind und die sage ich, ich möchte dann da mal einen Briefmarken LLM machen oder Modellbahn LLM, dann sind solche Sachen jetzt inzwischen möglich.
00:11:11: oder in Reichwelt.
00:11:12: Jetzt sind wir ja auch schon so auf der Anwenderseite, also du hast ja gesagt, auch ihr benutzt sowas, setzt so etwas entsprechend ein und da entwickelt das auch für eure Belange.
00:11:22: Ich habe es gelesen, wenn Firmen konsequent AI einsetzen würden, dann hätten sie Vorteile von fast einer Billion Dollar.
00:11:30: Hauptsächlich durch Kostensenkung und auf der anderen Seite zusätzlichen Umsatz.
00:11:35: Das hat Mons Denne berechnet.
00:11:37: Wie wirkt sich das jetzt aus auf den Arbeitsmarkt?
00:11:41: Jobkiller AI oder Jobbooster
00:11:44: AI?
00:11:45: Ich glaube, diesmal wird es sein, dann bisher mal immer das Mantra oder generell die Thematik, dass höhere Automatisierung wieder zu mehr Jobs und höherwertigen Jobs führt.
00:11:55: Diesmal ist das Bild, sehe ich das, gemischt, weil Davo KI im Moment am meisten Einfluss hat, ist tatsächlich bei den White-collar-Jobs, also bei denen, die im Moment gutes Geld verdienen, also Stichwort Anwälte.
00:12:09: Kannst dann das Modell dann eben mit den ganzen Gerichtsurteilen und so weiter so aufbinden.
00:12:14: Perfekt besser geht es nicht.
00:12:16: Consultants, die bei Big Force oder so arbeiten, mit dem, auch da ist eine enorme Einsparpotenziale und enorme Verbesserung.
00:12:25: Damit sieht es das selbst.
00:12:26: Beratungsunternehmen wie McKinsey inzwischen viele Folien komplett durch KI generieren lassen, sehr durchdringend.
00:12:33: Oder nehmen die ganze Programmierung, Coding, prädestiniert dafür, das jetzt digital machen zu lassen.
00:12:40: Marc Benioff von Salesforce hat kürzlich im Analysten-Call gesagt, ja, es ist viertausend Leute auch abgebaut, die braucht er einfach nicht mehr.
00:12:48: Es wird schwieriger.
00:12:50: In den USA, im Silicon Valley gibt es Leute, dann im IT-Bereich, dann Entwickler, die schreiben ein paar, sogar tausende von Bewerbungen, kriegen keinen Job, werden von der EI inzwischen abgelehnt.
00:13:00: Da gibt es noch nicht mal jemanden in HR, also in Personalabteilung, der sich das anguckt, sondern quasi direkt da ablehnen und sagen, nee, brauchen wir nicht.
00:13:08: Oder gestern Abend habe ich gelesen, dass sowohl OpenAI als auch Gemini, also von Google Alphabet jetzt bei der Programmier-Olympiade da jeweils Goldmedaillen abgeholt haben.
00:13:21: Also von zwölf möglichen Punkten haben sie elf abgeholt.
00:13:24: Es gab dann nur noch eine chinesische Universität oder zwei, glaube ich, die irgendwo in Reichweite waren.
00:13:30: Kürzlich bei der Mathe-Olympiade hat Alphabet und Open AI da abgeräumt.
00:13:36: Das heißt, teure White-Color Jobs werden zunehmend durch AI ersetzt.
00:13:44: Tobi Lütke, der CEO von Shopify, ist auch ein großes Unternehmensgrößte-Unternehmen-Market-Camp in Kanada und hat jetzt auch an seine Leute weitergegeben.
00:13:54: Er möchte zuerst sehen, dass es mit AI lösen und wenn es nicht löstbar ist, dann kann man jemand einstellen, ansonsten wird niemand eingestellt.
00:14:01: um es auf den Punkt zu bringen, was ist zukünftig wichtig.
00:14:04: Das heißt, es werden auch diejenigen, die nur einen guten Job haben oder gut bezahlt sind, die wirklich AI sehr smart nutzen können oder nutzen werden.
00:14:13: Das ist das Mindeste, was man können muss.
00:14:16: Und dann ist man noch nicht einmal gefallt davon, ob das ausreicht.
00:14:19: Wir bauen zum Beispiel eine Lösung.
00:14:22: BlackRock hat sich im Paper geschrieben, als Aktienanalyst.
00:14:26: Jetzt musst du dir das so vorstellen.
00:14:27: Bisher gibt es Analysten, die schauen sich Fundamentaldaten an, Sentimentdaten und Unternehmensdaten.
00:14:33: Gehen zum Unternehmen und wird alles zusammengetragen.
00:14:37: Tausende von Dokumente und Seiten, wo man versucht, das irgendwie zu gießen.
00:14:41: Jetzt kannst du Agenten machen, ihr habt gestern das gesehen, also ein Agent für quasi allgemein ökonomische Zahlen.
00:14:48: gut drauf ist, der gut drauf ist in der Bilanzierung.
00:14:51: Wir machen zum Beispiel jetzt bekannt.
00:14:54: Ah, Warren Buffett ist auch ein Bilanzfetischist.
00:14:57: Wir nutzen die Bilanzkennse von Buffett, wir nutzen die Bilanzkennse von Graham, also sein Benjamin Graham von seinem Lehrmeister.
00:15:06: Und dann kann sich der Anleger dann genau sagen, okay, geht mir mal zu dem Wert und zu dieser Bilanz.
00:15:11: da ein Urteil nach Graham oder nach Buffett.
00:15:14: Ein ganz praktisches Beispiel dazu.
00:15:16: Letzte Woche haben wir das Pasta zum KI-Bereich auch dazu.
00:15:20: Dann hast du vielleicht auch darüber sonst berichtet.
00:15:22: Oracle hat Zahlen gemeldet.
00:15:24: waren so durchschnittlich, so so lala, aber interessant der Ausblick mit denen, was man dann Verträge unterzahlen hat.
00:15:31: Und dann hat man ja auf einmal gehört, die haben fast fünfhundert Milliarden da ein Verträge, Aufträge da in der Hinterhand.
00:15:37: Aber was viele gar nicht so unter Aktienkurs gingen, dreißig, vierzig Prozent nach oben, aber... Der Big.
00:15:43: aber, was viele nicht gesehen haben oder sehen wollen, ist, dass quasi diese dreihundert Milliarden zusätzlich, die draufgelegt worden sind, von einem Kunde kommen, nämlich von OpenAI, also von JetGPT, OpenAI.
00:15:57: Und OpenAI hat im Moment gar nicht das Geld, um die dreihundert Milliarden zu investieren, also über die nächsten Jahre so.
00:16:04: Und das sind zum Beispiel solche Gesichtspunkte, wo man natürlich mit mir dann jetzt auch mit so einem Agenten über die Bilanzen herausfinden.
00:16:11: Ich habe tausende von Bilanzen gelesen, aber viele Leute lesen das nicht, wollen das nicht lesen.
00:16:17: Also gibst du ihnen Agent, dafür zahlen sie Geld dafür.
00:16:20: Und sowas bieten wir jetzt an in der Zukunft.
00:16:22: Und dann unterhalten sich die Agenten auch.
00:16:24: Das spannende war jetzt von BlackRock.
00:16:26: Übrigens BlackRock ist bei uns schon lange bei unserem Fontobel Artificial Intelligence Performance Index dabei.
00:16:35: und BlackRock hat jetzt gezeigt dann in diesem wissenschaftlichen Paper, wenn sich diese Agenten miteinander unterhalten, also der, der sentiment kann, der fundamental kann und so, und der über das Unternehmen dann noch Bescheid weiß, dass wenn die sich da miteinander virtuell unterhalten und den Konsens bilden, dass die Performance, die durchschnittliche Performance von Portfolios, die quasi so gemanagt werden, besser sind als von solchen, die das nur singulär machen.
00:17:00: Und das heißt jetzt für den Anleger, weil du ihn gerade erwähnt hast, man kann sich natürlich viel Zeit nehmen und investieren, um sich das alles anzuschauen, zu bewerten, oder man geht den kürzeren Weg, den S-Weg sozusagen, dann sagt er, ich hol mir den Fontobel Solective Artificial Intelligence Performance Index und die entsprechenden Zertifikate drauf.
00:17:20: Danke schön.
00:17:20: Ganz
00:17:20: genau.
00:17:21: Und vielleicht da noch eins.
00:17:22: draufgesetzt, was jetzt auch wichtig ist, dann wir fahren da ein konzentriertes Portfolio, das sind zwanzig Werte.
00:17:29: Eben bei ETFs wäre es kurz eine Ausarbeitung gelesen von einem von einem bekannten deutschen Journalisten von einer großen deutschen Tageszeitung aus Berlin.
00:17:39: Der hat auch die Situation AI und Cloud ETFs untersucht und festgestellt, dass die zum Teil dieses Jahr deutlich alle im Minus liegen.
00:17:48: und woher kommt?
00:17:49: von der Disruption der KI oder AI?
00:17:52: sind nicht nur klassische Unternehmen betroffen, sondern es sind vor allem auch selber Tech-Unternehmen betroffen, weil manche Dinge brauchst du nicht mehr.
00:18:02: Das bildet sich jetzt schon ab.
00:18:04: und das Problem dann immer bei ETFs ist, dass man da viele Luschen dabei hat, eben als solche, die Fußkranken sind, dann die in der Vergangenheit sind, die alle auch mit nach oben gespielt wurden.
00:18:15: Und jetzt durch die KI findet ein Darwinismus statt.
00:18:18: klares Aussieben und da sind dann die ETFs, die dann auch viele Werte da drin haben, dann im Nachteil, weil eben nicht alle von der KI profitieren.
00:18:29: ganz im Gegenteil, sie werden disruptiert, also disruptiert und vor allem da hinten runter.
00:18:33: Deshalb eine Arzt Stockpicking und Konzentration ist jetzt angesagt über die nächsten Jahre und da braucht es echtes Know-how und nicht nur passive Anlage.
00:18:48: Mehr im Blog bei von Tobel, der von Kanal.
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