Vontobel-Fondsadvisor Thomas Rappold über KI und Robotik:

Shownotes

KI trifft Industrieproduktion - Genesis 2.0? "Für Anleger das Beste aus beiden Welten!" schwärmt Technologie Advisor Thomas Rappold. China, Japan und Amazon geben den Ton an im Bereich der Künstlichen Intelligenz in der Industrieproduktion. Wer hat es erfunden - wer profitiert? Intelligente Roboter sind die Zukunft, von der Europa und Deutschland noch nicht einmal zu träumen verstehen. Auf die asiatische "Gefahr" reagieren die USA mit Zöllen, einer Lockerung der Regulierungen (inkl. Steuerabschreibungen) sowie intensiver, subventionierter Forschungsarbeit. "Bei uns in Deutschland muss bei Zukunftstechnologie der Staat einspringen, um Unternehmen wie KUKA am Leben zu erhalten. Viele Robotik-Firmen werden aufgrund der Konkurrenz zu reinen Stahlskeletten", so Fondsadvisor Thomas Rappold von Vontobel. Investieren in KI oder Industrie? - "Der Fehler ist das "oder" - das muss "und" heißen!"

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00:00:00:

00:00:05: Und in China gibt es ganze Fabriken inzwischen, automatisiert, wo kein Mensch arbeitet, es nicht mal ein Licht an, weil die Roboter auch kein Licht brauchen.

00:00:13: Der Fortschaff hat kurz gesagt, können wir eigentlich alle einparken im Westen.

00:00:19: Ja, mein Name ist Thomas Rappold, ich bin Investment Advisor für Technologieindizes.

00:00:23: Willkommen beim Börsenrad, hier ist Andi Groß, Investment Advisor für Technologieindice, also wer uns schon eine Weile zuhört, der weiß welche das zum Beispiel sind, also der von Tobel Artificial Intelligence Performance Index oder der von Tobel Industry, vier Punkt Null Performance Index.

00:00:41: Und heute machen wir eine kleine Premiere.

00:00:43: Wir führen die gewissermaßen zusammen, also künstliche Intelligenz und Industrieproduktion.

00:00:50: Also, was heißt das konkret?

00:00:51: Intelligente Roboter, die eine Industrieproduktion leiten und ausführen, ganz, ganz allein.

00:00:58: Ist das eine Vision oder ist das schon Realität, Thomas?

00:01:01: Wir haben ja vor drei Jahren, das sind jetzt ziemlich genau drei Jahre her, dass die Weltöffentlichkeit mit dem Thema Chatbord.

00:01:08: bekannt durch OpenAI und JetGPT, die ersten Erfahrungen gemacht hat, was künstliche Intelligenz ganz praktisch dann bedeuten kann.

00:01:18: Das ist sozusagen die Konsumerausprägung, also für Endkunden.

00:01:22: Die Ausprägung davor gab es natürlich auch schon KI, wenn jemand Netflix genutzt hat, um die Filmempfehlungen sich besser, also die besser abgestimmt waren.

00:01:32: oder aber bei Amazon dann die Vorschläge zum Einkaufen anders ausgedrückt, diese sogenannten oder bei YouTube dann auch die Vorschläge dann, welche Filme man anschauen soll, diese sogenannten Recommendations, also Empfehlungen, dann haben schlicht und einfach dazu geführt, dass die Leute bei Amazon immer mehr einkaufen, bei Netflix mehr Filme angucken und auf YouTube auch mehr schauen, die die Leute quasi dazu gebracht haben, da mehr dran zu sein.

00:01:58: So, und jetzt sprechen wir von der physikalischen AI oder physical AI, das heißt der Übergang dieser Intelligenz auf die reale Welt, auf die Robotik, auf die Automatisierung.

00:02:10: und bisher war es so bei der Robotik, dass diese Roboter eigentlich in Käfigen waren, also kennt man aus der Autoindustrie und die fest trainiert worden sind.

00:02:19: Das heißt, ich habe das schon vor dreißig Jahren als Schüler gelernt, eigentlich mit meinem ersten Fischertechnikroboter damals programmiert und man sprach da von dem sogenannten Teach In.

00:02:30: Könnt ihr auch anders aussprechen, das ist wie auswendig lernen.

00:02:33: Das heißt, dem Roboter hat man dann beigebracht bis heute.

00:02:36: dann in der Autoindustrie, wie setzt du jetzt für bei dem Autotyp XY genau die Frontscheibe ein, dass das funktioniert, dann also ganz genau wurde der in den Bewegungen trainiert, dass er diese Bewegungen einmal macht, das wird abgespeichert und dann wird es hunderttausendmal in der Folge genau so ausgeführt, auf ein Millimeter genau.

00:03:00: Das ist aber wenig intelligent, weil es quasi mehr oder weniger hart codiert ist, also einfach trainiert, so wie bei uns auswendig lernen.

00:03:09: Und nun soll eben die KI oder wird die KI eben kreativer, dass man mit diesen Robotern sprechen kann.

00:03:16: dass sie einen sehen können und dass sie Aufgaben viel individueller und intelligenter ausführen können.

00:03:24: Und da sind wir jetzt quasi mitten in diesem neuen Zyklus der Automatisierung.

00:03:30: Was

00:03:30: ist dann letztendlich das Ziel dieses Zyklus?

00:03:35: Wer hat dieses Ziel formuliert und warum?

00:03:38: Also ich nenne ganz praktischen Grund oder stelle dir eine Frage.

00:03:42: Was denkst du ist die größte und die zweitgrößte Roboternation der Welt.

00:03:48: Dann kommen wir der Sache schon mal näher.

00:03:50: Also da würde ich reflexartig in Richtung Asien schauen.

00:03:54: Japan-China.

00:03:55: Japan-China?

00:03:56: Okay, welche Reihenfolge?

00:03:57: Von Marketing her klingelt Japan mehr.

00:04:01: Ob das so ist, weiß ich nicht.

00:04:03: Okay, da wirst du mit in die Zahlen.

00:04:04: Also

00:04:05: machen wir die Auflösung für dich und für die Zuhörer.

00:04:08: Also das richtig Nummer eins war Früher oder bisher Jab an aber überholt wurden durch China, kommen wir gleich noch dazu mit dem speziellen chinesischen Ansatz.

00:04:18: und an zweiter Stelle Es ist Amazon.

00:04:21: Amazon hatte inzwischen über eine Million Roboter am Laufen.

00:04:25: Bleiben wir mal beim Punkt zwei.

00:04:27: Amazon hat kürzlich nicht nur bekannt gegeben, dass sie in der Verwaltung wegen KI-Fünfzehntausendstellen abbauen wollen.

00:04:33: Das war groß in der Presse.

00:04:35: Aber viel bedeutsamer war eine Meldung, die fast untergegangen ist, dass sie gesagt haben, aber über die nächsten paar Jahre müssten sie eigentlich, also in ihren Warenlagern in ihren Versandzentren, eigentlich zwischen einer halben Million und siebenhunderttausend Leute neu einstellen, werden sie aber nicht tun, weil sie massiv quasi in Robotik investieren, intern und es nutzen.

00:04:59: und es tut Amazon heute schon sehr stark.

00:05:02: Ich habe kürzliche Statistik gesehen.

00:05:05: wo das Personalwachstum ins Verhältnis zu den ausgesandten Paketen gebracht wurde.

00:05:10: Und da geht die Schere gewaltig schon in den letzten fünf bis zehn Jahren auf.

00:05:15: Das heißt, es werden viel mehr Pakete versandt, als Leute eingestellt worden sind.

00:05:21: Und jetzt zündet Amazon da eine neue Stufe, da sie eben sagen, ja in Zukunft können wir sogar den Personaleinsatz oder den Personalaufbau noch weiter runterfahren bei gleichzeitigem Ausbau des Geschäftes.

00:05:36: Aber ist das denn so wahnsinnig intelligent?

00:05:39: Ich meine, wir haben alle noch die Bilder vor Augen aus wirklich schwarz-weiß Filmen.

00:05:43: Die Damen waren es ja meistens gewesen in den Postsortierstellen, die zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack.

00:06:01: Automatisch sortiert und der letzte Schritt ist, was er sich da kommt, der Postpote gar nicht mehr, sondern das ist dann automatisiertes Fahren und ja, brauchst eigentlich dann gar keine Menschen mehr.

00:06:10: Vielleicht kommt er dann wieder, weil häufig wir kriegen da nur zweimal die Woche Post.

00:06:14: Und wenn ich sehe, wie die Postboten auch unmotiviert arbeiten.

00:06:18: Oh,

00:06:18: da muss ich Einspruch einlegen.

00:06:20: Meine Postboten und Postboten, also sowas von motiviert.

00:06:24: Wir freuen uns immer, wenn wir uns treffen.

00:06:26: Und wenn ich dann immer sehe, wenn ich meine Magazinen, die ich gerne im Print lese, wenn ich sehe, wie die das in der Briefkasten reindrücken und wie es da ist, das wäre so, wie wenn ein Bäcker mit seinem Teig dann umgehen würde, wie ein Metzger oder ein Maurer dann mit seinen Sachen.

00:06:42: Also,

00:06:43: ich sag

00:06:44: ja... Also, man muss es wirklich sagen, es ist wirklich, dass da jegliche Passion und jegliche Beziehung da fehlt.

00:06:51: Das waren früher angesehenen Berufe.

00:06:53: Ja, aber... Ja,

00:06:53: und jetzt reden wir dann über Roboter.

00:06:55: Du wolltest gerade ausholen Richtung China, das ist ja auch dann ganz emotional, das Eiffel Passion dann

00:07:01: dabei.

00:07:02: Genau, in China sehen wir das sehr deutlich jetzt, dass China hat vor zehn Jahren propagiert, China twenty twenty-five.

00:07:09: Das heißt, das Gegenstück zu Industrie vier Null, was ja eine deutsche Erfindung eigentlich war.

00:07:15: Und jetzt haben uns die Chinesen da links und rechts überholt, weil sie sagen, die Chinesen haben ja diese Produktionsfasilitäten da.

00:07:23: Die Amerikaner produzieren ja wenig.

00:07:26: Die Woche im Radio gehört, Deutschlandfunk war das, dass der Exportüberschuss der Chinesen mit Europa eine Trillion Dollar ist, also eine Billion Dollar.

00:07:38: Also Billion in deutschen Werteinheiten amerikanisch eine Trillion für jeden Container.

00:07:44: hat der EU-Kommissar dort in dem Interview gesagt, für jeden Container, der nach China geht, gehen fünf Container von China zu uns, weil sie im Preis alles unterbieten, ob durch niedrige Energiekosten und Produktionskosten.

00:07:57: Und in China gibt es ganze Fabriken inzwischen, automatisiert, wo kein Mensch arbeitet, das nicht mal ein Licht an, weil die Roboter auch kein Licht brauchen und die Dinge quasi in der Dunkelheit da produzieren.

00:08:09: Der Fortschaff hat kurz gesagt, wo er das gesehen hat, kann man eigentlich alle einpacken im Westen, wenn wir das so sehen.

00:08:15: Und das ist jetzt das chinesische Modell, dass sich diese Exportrestriktionen auch bei den chips, bei den hochwertigen chips umgehen, aber die Chinesen sagen, Achtzig Prozent ist auch okay.

00:08:27: Damit können wir sehr viel automatisieren.

00:08:29: Das ist zwar nicht perfekt.

00:08:31: Wir Deutschen sind ja immer über-perfektionisten, over-engineeredes.

00:08:35: Erst wenn es zweihundert Prozent ist, dann nutzen wir das.

00:08:38: Obwohl Deutschland komplett broken ist, dann hat nur keiner festgestellt irgendwie.

00:08:43: Aber wir wollen immer zweihundert Prozent.

00:08:44: Die Chinesen geben sich mit Achtzig Prozent zufrieden.

00:08:47: Und das ist auch der richtige Ansatz.

00:08:49: Pareto-Prinzip, Achtzig-Zwanzig.

00:08:51: Achtzig Prozent bringt dann den meisten Nutzen, die restlichen zwanzig Prozent kosten, aber achtzig Prozent verursachen der Kosten.

00:08:58: Also geht es eher da dezent an mit den zwanzig Prozent.

00:09:01: Und das ist die chinesische Strategie, die nun weit räumig greift.

00:09:05: und eben in den Produktionsmöglichkeiten, also Automatisierung hier mit KI, ein starker Vorreiter ist.

00:09:13: Jetzt haben wir ja im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.

00:09:24: Ich habe es gesagt, China ist jetzt Nummer eins auf dem Markt mit höchstem Roboter-Installation im Millionenbereich, hat also Deutschland überholt, Südkorea überholt, Japan überholt.

00:09:36: Und ich habe es gerade gesagt, das manifestiert sich in den Zahlen des Außenhandelsüberschusses.

00:09:42: Wenn man sich da nur schaut dann auch auf die strategischen Industrien, die China gesetzt hat.

00:09:47: Also das Thema, Sie sprechen da im erneuerbaren Energiebereich von drei Säulen.

00:09:53: Das eine ist die Solarpanelproduktion, die Produktion von Windanlagen, die Produktion von Batterien und die Produktion von E-Autos.

00:10:02: Das wird integrativ gedacht.

00:10:05: Alle drei Säulen passen da wie kommunizierende Röhren, wie wir es in der Schule mal gelernt haben.

00:10:11: Diese drei Säulen da zusammen und da spielt natürlich als Kosten- oder Produktionsfaktor, das Thema Automatisierung, eine ganz, ganz wesentliche Rolle.

00:10:21: Man spricht zwar immer von Preistumping, das ist ja sicherlich nicht von der Hand zu weisen, niedrige Energiekosten, niedrige Kredite, aber es gehört eben auch dazu, dass die Chinesen die Produktion dermaßen automatisieren und da vorantreiben.

00:10:37: Und das tut ja unser deutschen Industrie-Maschinenbau auch weh.

00:10:41: Wenn man lange exportiert, man hat auch lange Know-how-Transfer betrieben und nun so eigentlich Chinesen, wir sind eigentlich günstiger, besser, dann weil sie auch die Digitalisierung besser implementieren wie wir.

00:10:54: Und das bedeutet jetzt für Washington, für Donald Trump und seine Kolleginnen und Kollegen genau was, der muss ja einmal laufen, wenn er sowas hört, sieht und liest.

00:11:04: Eigentlich wird er dafür von uns verurteilt in gewisser Weise, aber eigentlich macht er genau das Richtige.

00:11:11: Vielleicht ein bisschen holtschnittartig oder mit der Hammermethode.

00:11:14: Er hat eigentlich drei große Dinge her gemacht.

00:11:17: Einmal die Zölle eingeführt.

00:11:18: Das heißt, die Chinesen können im Moment auch keine Elektroautos nach Amerika einführen.

00:11:23: Deshalb überschwemmen sie auch den europäischen Markt.

00:11:26: Da hat er einen Riegel vorgeschoben.

00:11:28: Eigentlich nicht so unrecht, weil die Chinesen lassen uns ja, oder lassen die Amerikaner, bei Digitalprodukten auch nicht rein.

00:11:34: Deshalb gibt es eine Alibaba und Tencent und kein Google Amazon oder Meta in China, weil die die Rolläten runtergelassen haben, beziehungsweise die Barrieren hochgefahren haben.

00:11:44: Das ist ein Punkt, den er gemacht hat.

00:11:46: Das zweite, was er gemacht hat, ist jetzt mit im Bereich KI, dass er eine sehr große Agenda auf den Weg gebracht hat, dass Amerika einfach bei KI führend ist.

00:11:57: also die Regulierung entsprechend profreundlich gemacht hat, jetzt auch die ganzen Fördermittel im Forschungentwicklung komplett auf diese Themen KI, Quantum Computing, seltene Erden, gelenkt hat, die Wissenschaft produktiver und fitter zu machen, das muss man auch klar sagen, wir haben es ja in Deutschland auch, das Thema, dass die Wissenschaft zwar guten Output erzeugt, aber dass diese Innovation auf die Straße kommt, dass daraus Produkte werden, dass daraus Unternehmen, Arbeitsplätze.

00:12:29: Börsengänge werden.

00:12:30: Das fällt komplett bei uns.

00:12:32: dann dieser Transfer.

00:12:34: Wir haben die ersten Computer erfunden, mit dem Z-I bis Drei dann.

00:12:38: Wir haben das Thema Quanten, Theorie erfunden, just vor hundert Jahren.

00:12:43: Dann wir haben die Raumfahrt erfunden.

00:12:45: Und wer erntet heute die Lorbeeren, Elon Musk und Co.

00:12:49: Dann SpaceX diese Woche, eine Eins Komma Sechs Trillion Dollar, vielleicht IPO.

00:12:53: Wir haben das alles erfunden, MP-Trei erfunden, aber es bleibt bei uns eben nichts her.

00:12:58: Das Dritte, was die Amerikaner jetzt auf den Weg gebracht haben, es sind ihre Abschreibemöglichkeiten, Steuerabschreibemöglichkeiten, dass die Unternehmen also jetzt diese großen Investitionen in Cloud und in Infrastruktur sofort abschreiben können.

00:13:14: Das heißt also, wenn eine Alphabet hundert Milliarden Gewinn macht, dieses Jahr aber hundert Milliarden in quasi in Cloud investiert, dann zahlen sie dafür keine Steuern, weil sie quasi genauso viel wie sie Gewinn machen.

00:13:27: eigentlich Ausgaben haben und die sofort abschreiben können, also eine komplette sofort Abschreibung und nicht über fünf oder zehn Jahre.

00:13:35: dann das täglichen.

00:13:37: Was ist jetzt die allerneueste, die jüngste Entwicklung in diesem Bereich, also AI und Industrie, vielleicht fünf Punkt Null, wer arbeitet da zusammen mit wem, mit welchem Potenzial?

00:13:49: und was macht das dann mit den Unternehmen in deinen beiden Indizes?

00:13:55: Ganz vorne dabei, was KI bedeutet, also sowohl Hardware wie Software, hat jetzt auch jeder mitbekommen, wie gut jetzt Google oder Alphabet aufgestellt ist.

00:14:04: Alphabet ist in beiden Indizes übrigens seit Beginn dabei, also den Fontobel Artificial Performance Index und dem Fontobel Industry Four-Null Index.

00:14:13: Damals musste ich mir anhören, warum ist da eine Alphabet drin, was haben die mit Industry Four-Null zu tun, dann habe ich das immer wieder erklärt.

00:14:20: Thema Cloud, Thema KI.

00:14:23: und tatsächlich ist es heute so, Nvidia ist das andere, Gegenstück oder Parade, Stück im Bereich künstlicher Intelligenz, beide Unternehmen entwickeln sowohl die führenden Chips dafür, sie haben die Cloud und sie entwickeln auch die führenden Modelle dafür, also für die Robotikmodelle auch.

00:14:42: Das heißt, du kannst dir heute auch du, wenn du jetzt morgen eine Idee hast für einen Roboter, dann kannst du dir das bei Google Oder kannst du dir das bei Nvidia runterladen, diese Modelle, die sind Open-Sourced und kannst du deine eigene Robotik dafür trainieren.

00:14:59: Was heißt das im Umkehrschluss für uns dann auch in Deutschland?

00:15:03: Viele unserer Robotik-Unternehmen werden zu Komodity, also werden zu reinen Stahl-Skeletten, aber wo findet die Wertschöpfung statt?

00:15:12: und wofür zahlen die Kunden den Aufpreis?

00:15:14: für die Software natürlich, für das, was drinsteckt?

00:15:17: Und das haben wir nicht, also ich habe erst kurz gelesen, bei diesen Announcements, das Gegenstück dazu.

00:15:23: KUKA, eine angesehene Firma bei uns in Augsburg, das Thema Robotik, mit erfunden, dass sie massiv Arbeitsplätze abbauen müssen und der Staat jetzt da einspringen muss.

00:15:33: Das heißt, der Staat muss bei Zukunftstechnologien in Deutschland einspringen, um sie noch am Leben zu halten.

00:15:39: Wie krank ist das?

00:15:40: Das heißt, da geht es nicht um alte Industrie, aber da geht es darum, dass hier viele Fehler gemacht worden sind bei diesen Unternehmen dann auch in Deutschland, weil man die Digitalisierung diese Kai-Fizierung oder AI-Fizierung und Datengetriebenheit komplett unterschätzt hat und man sich in seinem Hardware und Metall-Ding dann da gefreundet hat, dann und da drin geblieben ist.

00:16:06: Allerletzte Frage, kurze Antwort bitte.

00:16:08: Diese beiden Indizes, über die wir heute gesprochen haben, also Artificial Intelligence Performance und Industrie, Performance.

00:16:17: Ich hatte ja eingangs gesagt, es sind zwei Indizes, die deine Handschrift tragen.

00:16:22: Wäre das nicht sinnvoll, die beiden dann zusammenzuführen?

00:16:24: Ist eine gute Frage.

00:16:25: Manche Anbieter haben ja sowas wie AI und Robotik in einem.

00:16:29: Ich finde das aber wichtig, dass die Anleger hier jeweils diese pure place spielen können.

00:16:35: also wir haben in jedem index immer zwanzig werte enthalten.

00:16:39: wir wollen den anwender so recht machen.

00:16:42: du kannst es kunden meistens eh nie recht machen weil sie genau das wollen was du nicht im angebot hast.

00:16:47: also der eine möchte eben separat eine möchte in AI investieren, dann ist er mit dem Fontable AI Artificial Intelligence Performance Index bestens aufgehoben.

00:16:57: Wenn jemand nur in Industrie vier Null investieren will und in diese Automatisierung und Robotik, weil es ist weit mehr als Robotik.

00:17:04: Das muss man dazu sagen.

00:17:06: Also, da wir vorher angesprochen haben, da die Roboter sehen und hören können, geht es also auch um die Sensorunternehmen, die so Sensorik herstellen.

00:17:15: Oder wir haben zum Beispiel drinnen Unternehmen wie Parker Hanifin aus den USA.

00:17:20: ein Dividendenaristrograd, der seit über fünfzig Jahren die Dividenden jedes Jahr erhöht, der quasi diese ganze, ohne denen würden die Roboter, Bagger und Förderbänder nicht laufen.

00:17:31: Die entwickeln die hydraulik und die beweglichen Teile darin, ein hoch spannendes Unternehmen, das viele gar noch bis heute nicht auf dem Radar haben.

00:17:38: Ich habe als fünfzehnjähriger in dem Unternehmen im Praktikum gemacht, als technischer Zeichner, noch richtig am Reisbrett.

00:17:45: Das sind es bald, bald vierzig Jahre her.

00:17:47: dann habe ich das Unternehmen frühzeitig gecovered, das macht das aus dann so.

00:17:51: Und wenn jemand beides machen möchte, dann sagt er einfach, okay, wenn ich tausend Euro investieren will, dann mache ich eben eben Fünfhundert in den Frontrubel Artificial Intelligence Performance Index rein und Fünfhundert in den Industry Fier Null Index, dann hat er best auf, aber hat zwei sehr gute Produkte jeweils da mit dabei.

00:18:09: Ich vergleiche so, wenn du ein Eisbecher ist, Und du sagst, ja, mich kann mich jetzt nicht entscheiden, soll ich Joghurt oder Erdbeere nehmen?

00:18:16: Dann nimmst beides.

00:18:18: Aber du nimmst nicht Joghurt, Erdbeere deinen, sondern...

00:18:21: So auch einen Gruß als guten Marketing-Seminaren.

00:18:24: dann sozusagen, wenn du sagst, soll ich das eine oder das andere nehmen, ist nicht der Fehler, das oder nimm beides.

00:18:33: Thomas Rappolt, vielen Dank für dieses Interview.

00:18:35: Eigentlich

00:18:36: war wie immer eine Freude und du hast es genial zum Schluss abmoderiert mit deiner... Intellektuellen, literarischen Pointe.

00:18:43: Vielen

00:18:53: Dank.

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