Carsten Stork über das Jahr der Rohstoffe: "Geopolitisch wird 2026 wahnsinnig spannend"
Shownotes
Silber über 90 Dollar - kein Druckfehler, die Geopolitik macht es möglich: "Die Silber-Volatilität hat sich signifikant erhöht", so Carsten Stork, Asset Manager des Dynamic Commodity Index (DCX). "Bei diesen geopolitischen Krisen geht es zunächst darum, sich Zugang zu kritischen Rohstoffen zu sichern - und dies für längere Zeit." Stork analysiert den Öl-Markt in Venezuela und im Iran: "Ein erweiterter Konflikt inklusive China, die viel Öl aus dem Iran importieren." Und was passiert innenpolitisch? "Wir sehen in den Finanzmärkten, dass sich die großen Fondsgesellschaften Gedanken machen, dass der Dollar seinen Status als sicherer Hafen mehr und mehr verliert." Kurzum: "Geopolitisch wird 2026 wahnsinnig spannend. Steigende Preise in allen Rohstoffsektoren."
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00:00:00: Börsen Radio Network AG.
00:00:02: Also das wird ein geopolitisch wahnsinnig spannendes Jahr und ich glaube, es wird ein Jahr der Rohstoffe werden, weil einfach diese Unsicherheit dazu führen wird, dass wir steigende Preise in allen Sektoren sehen werden.
00:00:18: Nutzen Sie die Chancen der
00:00:20: Zukunft, der von Tobel Channel.
00:00:25: Hallo, mein Name ist Carsten Stork, ich bin Asset Manager des DCX, des Dynamic Commodity Index, ein aktiv gemanagetes Zertifikat, das sich ausschließlich mit Rohstoffen beschäftigt.
00:00:35: Willkommen beim Börsenradio.
00:00:36: Ich bin Annika Rust.
00:00:37: Die Stimme von Börsenradio.
00:00:38: Ein gutes neues Jahr.
00:00:40: Kasten vorweg, als ich gestern Abend fürs Börsenradio meinen Marktbericht erstellt habe.
00:00:44: Da gucken wir uns auch mit die Rohstoffe an.
00:00:46: Schreiben so ein paar Eckdaten rein und da bin ich regelrecht zusammengezuckt.
00:00:50: Silber.
00:00:51: Neunzig Dollar.
00:00:53: Ist kein Druckfehler, oder?
00:00:54: Nee, ist kein Druckfehler.
00:00:55: War sogar etwas höher gestern.
00:00:56: Wir haben ein neues Oldtimer gemacht bei über zwei Neunzig Dollar im Future.
00:01:00: Also ich schaue mir mit den Futuren.
00:01:01: Wir waren im Heil bei dreieinzig, sieben US-Dollar.
00:01:04: Wir hatten noch gerade darüber gesprochen, dass die Sechzig angegangen werden.
00:01:08: Was ist denn da passiert?
00:01:09: Das sind ja weltbewegende Sprünge, die Silber da gemacht hat.
00:01:13: Ja,
00:01:13: so ist großartiger, also großartige Entwicklung.
00:01:16: Wir haben ja im Endeffekt das ganze letzte Jahr schon im Golden-Silber steigende Kurse gesehen.
00:01:21: Aber das ganze hat dann erstmalig im September letzten Jahres mal so einen richtigen Schub nach oben noch bekommen und dann im Dezember auch gegen Jahresende.
00:01:28: Dann ist der Markt ein bisschen skeptisch geworden.
00:01:30: gegen Jahresende aus zwei Gründen.
00:01:32: Die CMI, also die amerikanische Börse, wo die Metalle gehandelt werden unter anderem noch Silber, hat die Margin mehrfach erhöht.
00:01:40: Ende letzten Jahres, also im Dezember, ich glaube, drei oder vier Mal hintenfolge.
00:01:43: Und das waren so Erhöhungen zwischen zwanzig und dreißig Prozent für Silber.
00:01:46: Und da hat es dann ein richtiger Rücksetzei mal gegeben Ende des Jahres.
00:01:50: Und natürlich auch mal Gewinn mitnehmen.
00:01:51: Ende des Jahres war auch klar.
00:01:53: Und jeder hat so gedacht, jetzt könntest du es mal gewesen sein, vielleicht beruhigt sich Silber mal.
00:01:56: Ich glaube, das war auch die Intention der Börse durch die Marginerhöhung, Ruhe reinzubringen, aber das Gegenteil ist erfolgt.
00:02:02: Die Volatilität hat sich signifikant erhöht im Silber und seit Jahresanfang ist der Silberpreis nochmal um über dreißig Prozent angesprungen.
00:02:10: Also die strukturellen Defizite, auf die wir schon seit Jahren eigentlich hinweisen und dieses Defizit, dass das Angebot einfach geringer ist als die Nachfrage, gepaart mit den geopolitischen Ereignissen plus Der Tatsache, dass die US-Regierung Silber letztes Jahr als kritisches Metall eingestuft hat, hat das Ganze nochmal beflügelt und wird immer mehr, natürlich je mehr, je wertvoller Silber wird, desto mehr ist es nicht nur ein Industrie-Metall, sondern wird immer mehr wieder zum Edelmetall und damit als Wertspeicher natürlich bei Neunzig Dollar viel abaktiver für Investoren als bei Sechzig Dollar oder Dreißig Dollar.
00:02:45: Dann schauen wir uns die Welt der Rohstoffe mal aus der Vogelperspektive an.
00:02:49: Ihr habt das auch getan unter der Überschrift Geopolitik im Fokus.
00:02:53: Der Markt wirkt horkischer.
00:02:55: Rohstoffe bleiben das Spielfeld.
00:02:57: Findet man in eurem Blog gemeinsam mit der Rendite der Manufactur ein krasses KI-Bild.
00:03:03: Die Schurken
00:03:04: der Welt im Kampf um Macht, um Gold, um Silber, um Öl.
00:03:09: Da findest du den Maduro, den Chaminé, den Trump, also Venezuela.
00:03:15: Iran, USA, ganz kurz.
00:03:17: Was geht da gerade ab?
00:03:19: und dann gehen wir in die Tiefe.
00:03:20: Also wir sehen eine Dreiteilung der Welt meines Erachtens geopolitisch momentan.
00:03:25: Wir haben jetzt im Westen Donald Trump und die US-Regierung, die versucht, ihren Einflussbereich massiv zu erweitern.
00:03:31: Venezuela ist wahrscheinlich nur der erste Schritt gewesen.
00:03:34: Er hat das ja begründet mit den Drogengeschäften oder mit dem Involvent der Maduras und der Venezuelaner in dieses gesamte Drogengeschäft.
00:03:42: Deswegen hat er dann festgesetzt, aber Fakt ist, es geht hier um Ölreserven.
00:03:45: Venezuela sitzt auf siebten bis neunzehn Prozent der weltweiten Ölreserven.
00:03:49: Wir produzieren selber nur eine Million Barrels am Tag.
00:03:52: Das ist im Vergleich zu dem, wir produzieren hundertvier Millionen weltweit pro Tag.
00:03:56: Also das ist weniger als ein Prozent.
00:03:58: Die hatten in den neunziger Jahren mal drei Millionen.
00:04:00: Also was er machen möchte ist, er möchte natürlich amerikanische Unternehmen da unten reinbringen und er will einfach dafür sorgen, dass die Erdölversorgung besser wird.
00:04:08: Er wird den Ölpreis gerne ein bisschen drücken.
00:04:10: Also das ist so der erste Block, die Amerikaner, Grönland, Cuba, Mexiko, also da ist ja wirklich alles im Portfolio oder im Portfolio des Präsidenten drinnen.
00:04:18: Auf der östlichen Seite haben wir einerseits im Nordosten Ostland mit dem nach wie vor schwellenden Konflikt Ukraine.
00:04:25: Und wir haben China.
00:04:26: China wird natürlich durch diese internationalen Rechtsverletzungen, die die Amerikaner jetzt mit Venezuela begangen haben, liebäugeln damit, dass sie sich wieder Taiwan einverleiben.
00:04:35: Also wir haben so drei große Blöcke an Nationen, die eigentlich das Weltgeschehen.
00:04:39: wirtschaftspolitisch und geopolitisch bestimmen und werden zusätzlich neue Krisen, die entstehen, zum Beispiel im Nahen Osten im Iran, eben die Bestrebungen der Bevölkerung, die sich gegen das Regime eigentlich immer mehr widersetzt auf die Straße gehen.
00:04:51: Aber das Ganze ist natürlich auch für den Ölpreis interessant in der Region, weil der Iran eine viel größere Produktion als Venezuela sind für drei bis vier Prozent der Tagesproduktion verantwortlich.
00:05:01: Gehen wir es mal der Reihe nach durch.
00:05:02: Venezuela, ich lerne die größten Erdölvorkommen der Welt.
00:05:08: Das war mir neu.
00:05:09: Warum spielt die Musik in Saudi-Arabien und nicht in Latin-Amerika?
00:05:15: In Saudi-Arabien deswegen, weil Saudi-Arabien gemeinsam mit der OPEC für den Großteil der weltweiten Erdbeutelproduktion verantwortlich ist.
00:05:23: Das OPEC-Kartell sitzt hier im Nahen Osten, obwohl das mittlerweile mehrere Staaten sind durch die OPEC Plus.
00:05:29: Also Venezuela ist natürlich ein wesentlicher Bestandteil aufgrund der Reserven, aber aufgrund der maroden Infrastruktur und des Missmanagements der Regierung, dort die letzten drei Jahrzehnte eigentlich, das ging in den neunzeiger Jahren ja mehr oder weniger los, hat das dazu geführt, dass die überhaupt keine große Rolle mehr in diesem Erdrückgeschäft spielen.
00:05:46: Und Donald Trump hat das natürlich erkannt, es geht im Endeffekt bei diesen geopolitischen Krisen momentan darum, sich Zugänge zu kritischen Rohstoffen zu sichern und das auf längere Zeit.
00:05:56: Jetzt sind da die.
00:05:57: US-amerikanischen Ölmultis in Venezuela schon mal auf die Nase gefallen.
00:06:01: Und zwar ordentlich.
00:06:02: Jetzt gab's da so eine nette Plauderrunde im Weißen Haus mit einem sichtlich abgelenken, bis desinteressierten amerikanischen Präsidenten, kann sowas Begeisterung entfachen?
00:06:12: Also das war ja unglaublich.
00:06:13: Der Außenminister Derobio schiebt einen Zettel rüber, sprich über Chevron, come back to Chevron.
00:06:20: Trump weiß überhaupt nicht, was er da meint, liest das erst mal laut vor, blamiert.
00:06:24: sich und sein Außenminister und alle irgendwie bis auf die Knochen.
00:06:27: Und ja, wie ist die Stimmung bei den amerikanischen Ölmen?
00:06:31: Gehen die jetzt da hin und sagen, wunderbar, prima, wir haben jetzt hier das amerikanische Militär, was uns in Rücken freihält und hurra, wir zapfen Venezuela an.
00:06:40: Also ich glaube es deswegen nicht, weil die mussten ja damals mehr oder weniger raus.
00:06:43: Das hat ja auch Donald Trump mehr oder weniger veranlasst mit den Sanktionen, glaube ich, in seiner ersten Amtszeit, dass einige amerikanische Unternehmen dem Land den Rücken gekehrt haben.
00:06:52: Darüber hinaus muss ich sagen, also ich glaube so einfach wird die Diskussion nicht, denn ich habe es ja angesprochen, die marode Infrastruktur, die erfordert Milliarden Investitionen, geschleige denn vom zeitlichen Aufwand, der erforderlich ist, um das überhaupt einmal so hinzubekommen, dass die Förderung dann nachhaltig erhöht werden kann.
00:07:09: Also gefühlt bunt bei den amerikanischen Erdöl-Managern.
00:07:13: eher mal der Kopf, weil die sich Gedanken darüber machen, wie sie das hinkriegen sollen.
00:07:17: Naja, das ist ja deren Job, sowas hinzukriegen.
00:07:20: Sie werden es machen, wenn die langfestige Perspektive stehen.
00:07:24: Ja, aber die langfristige Perspektive, wie gesagt, wir reden jetzt momentan zwar über die Erdrillereserven, die da sind, aber die müssen abgebaut werden, die müssen erst mal gefördert werden.
00:07:32: Und ich hab's angesprochen, Milliardeninvestitionen, zeitlich, wahrscheinlich reden wir hier auch über mehrere Jahre, bis da wirklich was passiert.
00:07:38: Also das wird seine Kosten-Nutzen-Rechnung für die amerikanischen Erdrillen unternehmen werden.
00:07:42: Und also ich glaube schon, dass denen der Kopf boomt, weil das relativ schnell jetzt auch alles vonstatten gegangen ist und das sind ja strategische Entscheidungen, die vorbereitet werden müssen.
00:07:50: Und es muss ja auch finanziert werden.
00:07:52: Es muss ja auch finanziert werden.
00:07:53: Das heißt, Wahrscheinlich wird der Kapitalmarkt da in Anspruch genommen werden, um überhaupt diese Investitionen möglich zu machen.
00:07:59: Oder die US-Regierung sagt, okay, uns ist es das Wert, wir finanzieren das.
00:08:03: Iran, Tragödie, was dort abgeht, wie da einmal abgeht.
00:08:06: Also die Mulas klang man sich jetzt mit aller Gewalt an ihre Macht und diesen Ausdruck mit aller Gewalt, den muss man leider wörtlich nehmen.
00:08:12: Also da hofft man ja fast wieder, dass der Schatz zurückkehrt, zumindest dessen Sohn.
00:08:17: Wie ist die Lage?
00:08:19: Wie geht das aus?
00:08:20: Was bedeutet das letztendlich für den Ölmarkt?
00:08:22: Also für den Ölmarkt ist es, ich habe mir heute morgen noch eine interessante Grafik angeschaut, also fast neunzig Prozent des Öls, das eigentlich aus den Iran hinausgeht oder den Iran verlässt, geht eigentlich mittlerweile in die Volksrepublik China.
00:08:33: Also die haben in den letzten zehn, zwölf, fünfzehn Jahren extrem stark sich fokussiert nur auf die Volksrepublik.
00:08:39: Da sind die anderen Teilnehmer, an die geliefert wurde, eigentlich fast zur Gänze weggefallen.
00:08:43: Insofern ist das ein erweiterter Konflikt, der sich jetzt nicht nur zwischen den USA und Israel und dem Iran abspielt meines Erachtens, sondern und indirekt davon betroffen ist natürlich auch die Volksrepublik Kino und das macht das Ganze so kompliziert.
00:08:56: Ich könnte mir auch vorstellen, wie gesagt, er hat ja gestern Abend wieder einen rausgelassen, der Herr Präsident im Sinne von, dass das Morden jetzt aufgehört hat und er sich erst mal zurückhält, also nicht jetzt interbinieren möchte.
00:09:07: Man hat ja schon vermutet, dass es jetzt diese Woche noch losgeht.
00:09:10: Es waren ja Gerüchte im Markt, dass Netanyahu das Land verlassen hat, Israel verlassen hat, nach Europa geflogen ist.
00:09:15: Das war seine Art Vorbereitung sicherheitstechnisch, dass er rausgeht, weil da eben ein Militärschlag vorbereitet wird.
00:09:20: Da ist er gestern Abend zurückgerudert.
00:09:22: Das hat sich jetzt erstmal beruhigt, aber ich glaube, das Thema ist noch nicht gegessen, noch lange nicht gegessen.
00:09:26: Und die Schwierigkeit beim amerikanischen Präsidenten ist einfach das Erratische bei ihm momentan.
00:09:31: Also wir haben das ja schon in mehreren Senderen besprochen.
00:09:34: Was heute A ist, muss nicht morgen A sein, das kann morgen B oder Z sein.
00:09:37: Also das ist das, was es auch für uns so schwierig macht, die Dinge momentan.
00:09:42: zu prognostizieren oder auch ein bisschen vorherzusehen, was ja so schon schwierig genug ist, aber das erschwert das Ganze natürlich.
00:09:47: Wie gesagt, ich glaube, der Konflikt ist nicht ausgestanden, wir stehen dann auch am Anfang und da wird definitiv was passieren.
00:09:53: Und neben Geopolitik, neben dem Kampf um Bürostoffe, nimmt Ian Lockbeitrag auch das Thema Zinsen mit rein in die Diskussion.
00:10:01: Warum?
00:10:02: Und warum ist das so außergewöhnlich?
00:10:05: Das hat ja letztes Jahr schon angefangen nach der Inauguration, dass Donald Trump eigentlich auf die FED losgegangen ist, weil er der Überzeugung ist, dass die Zinspolitik der FED komplett und das FOMC, das Meetings, also das Open Comedies völlig falsch ist, völlig misgeleitet ist.
00:10:19: Die Zinsen müssten in den USA seiner Meinung nach viel niedriger sein, als wir aktuell sind.
00:10:24: Er hat ja Jerome Powell mehrfach über seine eigene Social Media Plattform beleidigt als Mr.
00:10:29: Too Late und jemand, der die Wirtschaft ruiniert.
00:10:31: Naja und das Ganze ist jetzt eskaliert.
00:10:33: letzte Woche noch einmal und zwar das Department of Justice eine Untersuchung eingeleitet gegen Jerome Powell wegen dem Bau des Neunf oder dem Umbau des Fettgebäudes.
00:10:43: Was natürlich fadenscheinig ist, das hat man am Freitag schon gewusst.
00:10:46: Der Markt weiß das.
00:10:47: Man hat vermutet, dass Donald Trump dahinter steckt.
00:10:49: Er hat das verneint, er steckt da nicht dahinter.
00:10:51: Aber das viel spannender ist, dass sich Jerome Powell in einer Videobotschaft am Sonntag zu Wort gemeldet hat.
00:10:57: Und das ist einzigartig.
00:10:58: Das habe ich noch nie erlebt.
00:10:59: Er hat wirklich wortwörtlich gesagt, dass das eine Inszenierung ist, um ihn unter Druck zu setzen, die Zinsen zu senken.
00:11:06: Er ist ganz klar Daten getrieben und die Daten sprechen momentan zwar für weitere Zinssenkungen, aber nicht in der Geschwindigkeit, wie Donald Trump sie gerne hätte.
00:11:14: Wir hatten ja Zinssenkungen letztes Jahr und der Markt preist aktuell auch zwei weitere Zinssenkungen in den USA für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr.
00:11:37: Aber Donald Trump und das Umfeld fordern Zinsenkungen bis auf zwei Prozent.
00:11:39: Und wir sind momentan bei drei seventy-fünf.
00:11:41: Das heißt, wir werden vielleicht am Ende des Jahres bei drei fünfundzwanzig sein, wenn wir rein Daten getrieben davon ausgehen.
00:11:46: Fakt ist, Jerome Powell vertritt eine Institution, der der Finanzmarkt.
00:11:51: unsägliches Vertrauen schenkt und dieses Vertrauen ist nachhaltiger, schüttert und darunter leidet auch der Dollar.
00:11:57: Und deswegen ist diese gesamte Diskussion und auch die künftigen Entscheidungen über die Zinspolitik ein ganz klarer Messgrad, wie weit die Politik die Notenbank unter Druck setzen kann.
00:12:06: Aber dafür, dass diese Videobotschaft, ich habe es ja auch als Alarmsignal empfunden und als Hilfberuf an die Welt in dieser Form rausgegangen ist, dafür ist eigentlich der Dollar noch relativ stabil und vor allen Dingen auch die Rendite bei den Staatsanleihen, also die Mittel, Kurzmittel und auch die Langfristigen.
00:12:25: Also da scheint das Vertrauen doch noch da zu sein.
00:12:28: Absolut.
00:12:29: Kurzfristig gesehen ist das richtig.
00:12:30: Wir dürfen nicht vergessen, dass der Dollar letztes Jahr doch massiv von der Druck gestanden ist, auch der Dollarindex.
00:12:35: Wir handeln ja weiterhin unter hundert.
00:12:38: Ich bin bei dir.
00:12:39: Ich sehe jetzt auch nicht die unmittelbare Reaktion, dass es zu einem Sell-off kommt, aber was ich sehe oder was wir sehen in den Finanzmärkten ist, dass sich die großen Fungesellschaften, die großen Anleger Gedanken darüber machen, dass der Dollar eigentlich seinen Status als die Safehebenwährung mehr und mehr verliert.
00:12:55: Ich glaube nicht, dass das jetzt ein kurzfristiger Effekt ist, ich glaube es ist ein langfristiger Effekt und wir können davon ausgehen, es ist ja gewollt von Donald Trump, dass der Dollar schwächer wird, aber ich glaube jetzt nicht unbedingt, dass er will, dass der Dollar deswegen schwächer wird, weil die Bait kein Vertrauen mehr in den US-Dollar und in die Vereinigten Staaten hat.
00:13:11: Das KI-Bild, was ich eingangs angesprochen hatte und ein bisschen beschrieben habe, zwei Personen fehlen.
00:13:15: Du hast ja angesprochen, Putin und hier ebenso.
00:13:18: Müsst du das noch mal nachbessern?
00:13:21: Ich könnte bevorstehen, dass wir in den nächsten Wochen wieder Themen bekommen, wenn die beide Personen auf die Titelbilder drauf waren.
00:13:28: Einerseits, glaube ich, hören ja relativ wenig momentan zum Konflikt Russland-Ukraine.
00:13:32: Das hat sich so ein bisschen beruhigt im Sinne von, dass die Medien das jetzt nicht mehr so aufgreifen.
00:13:36: Medial beruhigt, ja.
00:13:38: Die Situation... Dort vor Ort hat sich natürlich nicht beruhigt, das ist genauso schlimm wie es war, aber die Medien haben sich etwas beruhigt.
00:13:44: Die EU hat jetzt die Gelder freigegeben, die Neunzig Milliarden, diese alternative B für die Finanzierung der Ukraine für die nächsten zwei Jahre.
00:13:51: Aber ich bin mir sicher, dass das wieder auf das Titelbild zurückkommt.
00:13:53: Und zum Thema China kann ich nur sagen, da bin ich überzeugt davon.
00:13:57: Die Volksrepublik China hat ein großes Interesse, ihre Rohstoffe vormacht, die sie definitiv haben, weiterzuhalten und auszubauen.
00:14:05: Und wir werden das auch in den nächsten Wochen und Monaten beim Verhalten der Volksrepublik sehen, ob das jetzt kritische Metalle betrifft, seltene Erden betrifft oder Agrarohstoffe betrifft.
00:14:13: Also da wird es genug Gesprächsthema geben.
00:14:15: noch dazu, wo der Schwaid-Deal mit den USA ja in November, Oktober abgeschlossen wurde, nur für ein Jahr gilt und eigentlich jetzt schon ... gesprochen wird darüber, dass sich beide Seiten nicht wirklich daran halten.
00:14:26: Also das wird ein geopolitisch wahnsinnig spannendes Jahr und ich glaube, es wird ein Jahr der Rohstoffe werden, weil einfach diese Unsicherheit dazu führen wird, dass wir steigende Preise in allen Sektoren sehen werden.
00:14:36: Bei dieser Hektik auf der einen Seite, da ist auch die erratische Politik und Mankelmitdigkeit des amerikanischen Präsidenten angesprochen.
00:14:45: Auf der anderen Seite.
00:14:45: Anderne Seite haben wir ganz langfristige Verträge.
00:14:47: Welche Rolle spielt Mercosur?
00:14:50: Ganz kurz dieses Freihandelsabkommen.
00:14:53: Europa mit Südamerika.
00:14:54: Man könnte ja meinen, oh, da haben wir jetzt schon etwas gebastelt.
00:14:57: Wenn die andere Partner, also USA, wenn die Cheese machen, wie wir hier in Bayern sagen, ne, ne, ne, da wurde über zwanzig Jahre lang verhandelt.
00:15:05: Das Ding ist jetzt auf der Zielgeraden oder ist es auf dem Weg?
00:15:08: Was hat das für eine Bedeutung?
00:15:10: Ja, ist es so eine Feinbombe, für die du für zwanzig Jahre benötigst?
00:15:14: Das ist ja eigentlich fast schon ein Armutszeug.
00:15:16: Die Klassik schuldigt mich nicht so aus, Drückgeher.
00:15:18: Aber ich mein, ich mein, ich mein, ich mein, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, ich meine, anders gemacht wird.
00:15:41: Das sieht man besonders gut eben am Verhalten der großen Drei oder jetzt mal der großen Zweifel, wenn man so möchte, ob das jetzt die US-Regierung ist oder die Volksrepublik China.
00:15:50: Wenn die Verträge schließen, dann geht es ratzfatz relativ schnell.
00:15:53: Innerhalb von Wochen oder Monaten wird da was umgesetzt.
00:15:56: Ich glaube, dass ein Freihandelsabkommen, das vor zwanzig Jahre zur Entstehung gebraucht hat, da muss man sich aber vorstellen, da müssen ja die ersten Vorschläge schon wieder veraltet sein nach vor zwanzig Jahren.
00:16:06: Karsten Stock, herzlichen Dank fürs Interview für diese, ja.
00:16:10: Geopolitische Rohstoffweltreise.
00:16:12: Ich freue mich auf die nächste Runde.
00:16:14: Was gut.
00:16:14: Vielen
00:16:14: Dank für
00:16:19: die Einladung.
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