Index-Advisor Carsten Stork:"Krieg im Persischen Golf könnte Ölpreis explodieren lassen!"
Shownotes
Ultimatum für den Iran, die Kriegsgefahr könnte auch den Ölpreis explodieren lassen. "Die erste US-Flotte ist bereits im Persischen Golf angekommen", so Carsten Stork im Vontobel-Podcast, "der Markt hat Angst davor, dass die Handelsstraße und Meerenge von Hormus dauerhaft geschlossen wird." Der Crude-Oil-Preis würde somit steigen. "Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die Situation weiter eskaliert, von einem längerfristigen Krieg gehe ich aber nicht aus. Es bleibt zu hoffen, dass am Ende die Diplomatie gewinnt." Vor diesen Spannungen bleibt Gold das einzige "Safe-Haven-Instrument". Auch für die Fed, die trotz Kevin Warsh in Sachen Zinspolitik einen ganz anderen "Krieg" mit Donald Trump zu führen hat. Der Markt hat weiterhin Vertrauen. "Mein Makrotrade ist im Moment der Australische Dollar."
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00:00:00: Das
00:00:02: ist insofern ein wenig anders, dass der Markt möglicherweise jetzt davon ausgeht, dass es nicht nur Luftschläge gibt sondern es gibt auch relativ große Truppenbewegungen im persischen Golf.
00:00:11: Die erste Flotte der USA ist im persischem Golf angekommen und ein zweiter Flugzeugträger wird erwartet.
00:00:23: Nutzen Sie die Chancen der Zukunft!
00:00:25: Der von Tobel Channel.
00:00:29: Hallo mein Name ist Carsten Stork.
00:00:31: ich bin Indexadvisor des Dynamic Commodity Index.
00:00:35: das ist ein... Börsen gelistet das Zertifikat, dass sich ausschließlich mit Rohstoff und Makrothemen beschäftigt.
00:00:42: Willkommen beim Börsennradio.
00:00:43: hier ist ein die Großdann.
00:00:44: Lass uns sprechen über den Rohstoff schlechthin, über den die Welt momentan spricht.
00:00:50: Und zwar über Öl.
00:00:51: der Markt ist nervös richtig nervös hintergrund.
00:00:54: die Situation um Irak könnte eskalieren.
00:00:57: Donald Trump hat ja den Zeitplan angezogen.
00:01:00: Hach, vierzehn Tage habt ihr noch!
00:01:02: muss eine Lösung her.
00:01:03: Wieder einmal!
00:01:05: Bring uns doch mal auf den neuesten Stand, was ist los?
00:01:07: Also wir haben den Konflikt zwischen den USA und den Iran geht jetzt schon seit Längerem und wir haben immer wieder so Eskalationsanzeichen gesehen.
00:01:15: das letzte größere Bayer der sogenannte Zwölftagekrieg letztes Jahr im Juni.
00:01:19: twenty-fünfundzwanzig heißt deswegen zwölftagekrieg weil er auch nur zwölfte Tage gedauert hat.
00:01:25: Und da hat man schön gesehen, was mit dem Ölpreis, mit dem BTI-Clude-Eulpreis passieren kann wenn es eben zu so einer Eskalation kommt.
00:01:32: Folgendes ist passiert er ist damals innerhalb von einem Tag um sechzehn Prozent angestiegen hat dann mehrere Tage auf diesem Level gehandelt und dann wieder um Sechzehnt Prozent abverkauft werden weil die Eskalations gekommen ist.
00:01:44: Was ist dieses Mal anders?
00:01:45: Dieses mal ist insofern ein wenig anders das der Markt möglicherweise jetzt davon ausgeht dass es nicht nur Luftschläge gibt durch den USA sondern es gibt doch relativ große Truppenbewegungen im persischen Golf, also sprich die Flotte.
00:01:57: Die erste Flotte der USA ist im persischem Golf angekommen und ein zweiter Flugtag Träger wird erwartet Frist gegeben von zehn Tagen bis zwei Wochen, wo er gesagt hat also man müsste sich jetzt mal diplomatisch einigen damit es dann nicht zu militär schlägen kommt.
00:02:14: Warum ist das für den Kudallpreis so wichtig?
00:02:16: Der Kudalpreis ist deswegen so beeinflusst davon weil der Iran auf der anderen Seite der Straße von Hormuz liegt und die Straße vom Hormus ist eigentlich jene mehr enge zwischen dem Iran und dem Oman ich glaube sind knapp hundert Kilometer breit oder zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent des weltweiten täglichen Ölverbrauchs durchgeschippert werden.
00:02:40: Das heißt, das sind Vereni über mehr als zwanziv Millionen Barrel pro Tag.
00:02:44: ein Großteil dieser Ladungen geht eigentlich nach Asien und der Markt hat Angst davor dass wenn es jetzt zu einer Eskalation in dieser Gegend kommt, dass der Iran sich darum bemühen wird, dass diese Straße mehr oder weniger blockiert geschlossen wird und damit praktisch ja zwanzzig Prozent des Weltweite täglicher Öl Verbrauch zunächst einmal vom Markt abgeschnitten.
00:03:04: dass die geopolitische Risikoprämie, die wir jetzt im Crew-Dollpreis haben – wir haben in den letzten zwei Tagen knapp vier bis fünf Dollar dazugewonnen.
00:03:12: Wir handeln um die US-US-Dollar pro fassen WTI, das der Preis bis auf seventy- achtzig Dollar und wenn es eine längerfristige Blockade geben würde noch weitersteigen könnte?
00:03:21: Und das könnte natürlich Disruptionen weltweit geben, die nicht gewünscht sind in der aktuellen
00:03:26: Situation.".
00:03:27: Wie wahrscheinlich oder wie unwahrscheinlich ist denn so eine Blockade gibt's da?
00:03:31: Historisch?
00:03:33: Blaupausen gab es das schon mal.
00:03:34: Kann man das wirklich zumachen?
00:03:36: Kann man eine mehr enge, die hundert Kilometer breit ist so einfach dicht machen?
00:03:40: Blaupausen gibt es insofern keine, als dass es in der Historie kaum vorgekommen ist.
00:03:44: Dass diese Straße – sie war immer wieder mal so für kurze Zeit geschlossen aber es hat nie jetzt Phasen gegeben wo längerfristig blockiert wurde.
00:03:51: Ist es möglich?
00:03:52: seine Frage wie weit dieser Konflikt eskalieren wird.
00:03:55: und die große Angst ist glaube ich das der Iran wenn's seinem Militärschlag kommt um sich schlägt und einfach versucht eben Dinge zu tun die der gesamten Welt oder auch der Gegend hier unten Schaden um den Druck auf die USA zu erhöhen?
00:04:07: Das ist die Gefahr.
00:04:09: Ich halte es leider für sehr wahrscheinlich, dass die Situation weiter eskaliert.
00:04:14: Ich hoffe nicht, dass wir wirklich zu dem Punkt kommen, wo es zu einer längerfristigen Krise oder Krieg kommt.
00:04:19: der Markt rechnet nicht damit momentan.
00:04:21: Der Markt spekuliert eher auf das selbe Szenario wie im letzten Jahr, dass es vielleicht so ein zwei Wochen dauert, dass der Ölpreis nochmal nach oben geht und dann wieder abverkauft wird weil eben die Situation sich wieder normalisiert.
00:04:32: Aber mit hundertprozentiger Sicherheit kann es zu dem jetzigen Zeitpunkt niemand sagen, weil keiner weiß wie weit die Gespräche fortgeschritten sind.
00:04:40: Ob sie in irgendeiner Form Aussicht vervollkommen oder nicht?
00:04:43: Wie viel soll das denn technisch aussehen?
00:04:45: würde?
00:04:45: Irak dann mit Raketenschiffe angreifen?
00:04:48: könnte auf der anderen Seite der Amerikaner mit seinen Schiffen dort liegen und einen Schutzschirm aufbauen.
00:04:54: Technisch ist das doch alles möglich!
00:04:56: Also wie gesagt wie weit den technologischen... militärischen Einsatzkräfte da ausgestattet sind.
00:05:03: Fakt ist, es gibt jetzt schon in den letzten zweiter Wochen immer so kleinere Scharmützel über die man auch in der Presse lesen kann ob das jetzt so verdeckte Drohnenangriffe waren oder hier mal ein kleines Schermützler oder da.
00:05:15: also das findet definitiv schon statt.
00:05:17: wie weitest dann wirklich so eskalieren kann dass es die ganze Region negativ beeinflusst.
00:05:22: Es bleibt zu hoffen, dass es nicht soweit kommt und es bleibt so hoffen dass wirklich die Diplomatie in dem Fall gewinnt.
00:05:27: Jetzt bist du ja in Dubai beheimatet.
00:05:30: Wenn du jetzt zum Fenster rausguckst, siehst du da Schiffe die da rumfahren?
00:05:33: Gibt es da versteckte Flugbewegungen oder ist das im Grunde genommen genauso wie bei uns?
00:05:38: Wir hören das aus den Medien mehr oder weniger?
00:05:40: Ja man hört das sicherlich aus den Medien.
00:05:42: also natürlich ist die Sensibilisierung hier in der Gegend größer als jetzt wahrscheinlich in Europa, weil wir einfach vor Ort sind.
00:05:48: Wie gesagt die Straße von Romas ist ja keine Hundertfünfzig Kilometer weg von uns.
00:05:52: aber ich denke schon dass die Region sehr sensibilisiert ist und das ist auch große Hoffnung, dass es eben zu einer Einigung kommt, weil eben die Leute hier vor Ort die unterschiedlichen Staaten natürlich auch ihre wirtschaftlichen Interessen haben und es kann mir keinesfalls im Interesse eines Landes sein, dass hier es zu längeren Disruptionen kommt gerade wo sich die Gegend hier unten im Nahen Osten nicht nur um Dubai herum auch andere Staaten wird wirtschaftlich sehr gut entwickelt haben in den letzten Jahren und wirklich als Tor zu Asien geht.
00:06:19: Und man spürt das auch, wenn man hier unten lebt so wie ich jetzt, spürte man einfach dass diese wirtschaftliche Dynamik da ist und das wäre natürlich absolut deserals toll ist, wenn es hier zu einem längerfristigen Krieg kommen würde.
00:06:29: Ich gehe auch davon aus, dass das nicht passieren wird
00:06:32: Wenn's solche geopolitischen Spannungen gibt die auch bis zu Kriegen dann führen können, erfahrungsgemäß bewegt sich auch der Goldpreis.
00:06:41: Anleger suchen den vermeintlich sicheren Hafen.
00:06:44: Ist das schon zu beobachten?
00:06:45: Also zu beobachten ist es momentan nur insofern, als dass wir ja vor wenigen Wochen erst den Sell-off hatten im Silber und dem Gold.
00:06:51: Der ja vermeintlich ausgelöst wurde durch die Nominierung von Kevin Warsh als nächsten Notenbankpräsidentin durch Donald Trump was eher so ein Narrativ der Medien war.
00:07:00: ich glaube einfach das der Markt heiß gelaufen war.
00:07:03: besonders im silber werden wir so ein wunderbares blow off top gesehen in beiden Werten eigentlich im gold und im silver.
00:07:08: und nachdem run denn wir hatten die letzten zwölf achtzehn vierundzwanzig Monate in beiden dieser Metalle war es eigentlich zu erwarten dass es mal einen Rücksetzer gibt.
00:07:16: Was wir aktuell sehen, ist schon das sich die Situation ein bisschen beruhigt, die Volatilität aus beiden Instrumenten ein bissel rausgegangen ist und Gold sicherlich wieder um die US-Füße um die fünftausend Dollar handelt also nicht weit von seinen ursprünglichen Eltern eigentlich entfernt ist.
00:07:33: Das war ja glaube ich irgendwo bei five tausend sixhundert US-Dollar in Goldfuture.
00:07:37: Also wir sind da knapp zehn Prozent sagen wir jetzt mal drunter Und man kann schon beobachten, weitergehen und dass es eigentlich das einzige safe haven instrument ist gut vergleichbar mit dem bitcoin aktuell der ja um die siebzig oder unter seventy tausend us-dollar handelt.
00:07:53: Das Alter im heim oktober war bei hundert sechsund zwanzigtausend u.s.
00:07:56: dollar.
00:07:56: also das sind schon signifikante bewegungen gewesen, es hatte immer das narrativ des marktes gegeben, daß der bitcoin eigentlich so der kleine bruder von gold wird und auch eine art safe haveninstrument darstellt, dass es nicht eingetreten also das einzige wirkliche safe haveninstrumente am markt momentan hat, ist in der Tat Gold.
00:08:15: Und sonst gibt es eigentlich nichts und vielleicht ein bisschen Silber.
00:08:17: aber wie gesagt Silber mit einem Preis bei jetzt um die seventy- acht Dollar die uns.
00:08:22: er hat das natürlich einen Wertspeicher wert gefunden der zugenommen hat aber ist natürlich immer noch weit von dem entfernt wo wir bei gold sind.
00:08:30: zusätzlich Die Zentralbankenkäufe weltweit in Gold, die halten weiterhin an und es ist davon auszugehen dass der Goldpreis wahrscheinlich dieses Jahr auch noch mal ein neues Oldham High macht also weit über die fünftausend sechshundert Dollar steigen wird.
00:08:43: Das ist auch meine persönliche Meinung.
00:08:45: ich glaube die Wahrscheinlichkeit ist größer das wir auf sechstausend Dollar die unzugehen als dass wir auf vier tausend Dollar fallen.
00:08:50: Ja das die Nominierung erwähnt von Kevin Worsch als nächsten Fettpräsidenten.
00:08:55: schaust du dir das Thema Zinsen?
00:08:59: Also wir hatten ja kürzlich die sogenannten Fat Minutes gehabt, also da steht immer drin das Abstimmungsverhalten der einzelnen FMC-Mitglieder und das Überraschende war ja dass man herauslesen könnte.
00:09:10: Da geht es gar nicht um Zinssenkungen sondern Es sind auch Zinsanhebungen jetzt nicht mal ausgeschlossen.
00:09:16: Ja, also das ist sehr interessant.
00:09:18: Weil das FOMC oder das Federal Open Market Committee ist wirklich gespeiten und diese Spaltung hat eigentlich angefangen ungefähr vor zwölf Monaten als Donald Trump als Präsident vereidigt wurde weil er ein großer Verfechter von niedrigen Zinsen ist und ein großer Gegner von Jerome Powell und all jenen Gouverneuren die eigentlich für eine restriktivere Zinspolitik in den USA eintreten.
00:09:41: Das hat dazu geführt dass einerseits im Komitee der eine oder andere sicherlich eher Trump-freundlich ist, auch schon mit Donald Trump in früheren Zeiten zusammengearbeitet hat.
00:09:50: Und dass sich das FOMC momentan so ein bisschen teilt in jene Vertreter die gerne niedrigere Zinsen sehen würden also ihr dabbischer agieren und jene die sagen nein wir sind es traut sich ja keiner auszusprechen dass Zinserhöhungen möglicherweise irgendwann im Raum stehen würden.
00:10:05: Es ist eher das Narrativ dieser Fed-Gouverneure, dass sie sagen Sie sind rein Daten getrieben und warten eigentlich nur auf die Daten vom Arbeitsmarkt also aus den Arbeitsmarktberichten unter Inflationsdaten und entscheiden dann oft Basis dieser Daten ob die Zinsen gleich bleiben oder erhöht werden?
00:10:22: Jetzt haben wir die Situation, dass die Inflation
00:10:25: nicht
00:10:25: unbedingt eine große Gefahr in den USA darstellt.
00:10:28: aber sie ist auch noch nicht auf dem Level wo sie die Fett gerne hätte noch von diesem zwei Prozent Ziel entfernt.
00:10:34: und damit ist es natürlich der zweite Punkt.
00:10:37: ist ein duales Mandat der Arbeitsmarkt, der auch mit rein spielt.
00:10:41: Und die Erwartungshaltung ist immer wenn die Arbeitsmark-Daten schlechter kommen würden, schlechter werden würden dann müsste die Fed irgendwann die Veranlassung sehen die Zinsen zu senken um die Wirtschaft wiederzu stimulieren.
00:10:52: Jetzt haben wir letzte Woche den Arbeitsmarktbericht vom Januar nachgeliefert bekommen.
00:10:56: Der war wieder etwas besser als erwartet.
00:10:58: also es ist so eine Lauerstellung im FOMC momentan und sind auch jene die eigentlich als Dissidenten gegolten haben bei den letzten drei, vier Meetings.
00:11:07: Es waren so Steven Myron der immer wieder gesagt hat dass er die Zinsen viel niedriger sehen würde das deren Erzählungen, wenn Sie jetzt reden halten auch ein bisschen vorsichtiger geworden sind.
00:11:18: Also Fakt ist wir hatten ursprünglich eine Erwartungshaltung im Markt dass wir möglicherweise bis zu drei vier Zinssenkungen im Jahr zwei tausend sechsund zwanzig in den USA sehen.
00:11:29: davon sind wir mittlerweile weit entfernt.
00:11:31: ich glaube wir können froh sein wenn wir momentan zwei Zins senkungen sehen so bis der markteinpreis Es verschiegt sich.
00:11:37: Also wir haben halt die Zinssenkungserwartung, die ursprünglich so war dass wir im Frühjahr im Frühsommer die ersten Zinssenkungen in den USA sehen könnten.
00:11:44: das hat sich jetzt deutlich nach hinten verschoben.
00:11:46: es ist immer noch auf Zins senkung ausgelegt.
00:11:49: ja das ist richtig aber das fmc wird vorsichtiger und das ist sicher nicht im interesse von Donald Trump.
00:11:55: damit wird auch dieser konflikt der wird weiter bestehen bleiben und das sorgt natürlich auch ein mark dafür.
00:12:03: Der Markt schenkt der Federal Reserve ein ungemeines Vertrauen, weil er sagt das ist eigentlich jene Institution die für die Stabilität auch im US-Dollar sorgt und dass natürlich diese Diskussionen wenn sie in der Öffentlichkeit geführt werden vorzugsweise über die Social Media Plattform von Donald Trump.
00:12:19: Wenn er wieder die Senken von Zinsen fordert, dass das natürlich auch das Vertrauen in den Markt senkt und damit in den US Dollar.
00:12:25: Meine persönliche Meinung ist wir sehen mit Sicherheit zwei Zinssenkungen dieses Jahr davon bin ich überzeugt.
00:12:30: ich glaube auch kommen wird gegenüber dem Euro, auch gegenüber anderen Währungen.
00:12:36: Der Rest wird wirklich davon abhängen wie das jetzt weitergeht im FOMC, wann Jerome Paul zurücktritt oder als Präsident zurücktritte, wann der neue Präsident kommt und wie dann das Narrativ des FOMCs sein
00:12:46: wird.".
00:12:47: Und für dich jetzt als Rohstoffexperten ist das insofern interessant weil die meisten Rohstoffe in Dollar gehandelt werden?
00:12:52: Das ist der eine Grund und der andere Grund, dass die Zinspolitik in den USA auch einen Ausschlag geben für die weltweiten Bewegungen.
00:13:00: Du hast es angesprochen – die weltweit kapitalströme eigentlich wie sie sich bewegen und damit nicht nur Rohstoffe geeinträchtigt werden, sondern auch andere Währungspaare.
00:13:10: Da kann ich jetzt ein altes Beispiel geben.
00:13:12: Nehmen wir zum Beispiel den Austral-Dollar – das ist mein aktueller Makro-Tret für das Jahr im Jahr zwanzig.
00:13:18: Ich bin sehr positiv für den Australdollar gegenüber dem US-Dollar gestimmt.
00:13:22: Das ersetze auf einen steigenden Australdollar gegenüber einem fallenden US- Dollar.
00:13:26: Warum?
00:13:26: Einerseits habe ich erwähnt die Zinsdivergenz, die zu erwarten ist.
00:13:29: aufgrund der FOMC oder der Fed-Politik Australia viel restriktiver ist.
00:13:35: Bei ihrer Zinspolitik hat auch jetzt die Zinsen erhöht vor zwei Wochen, plus.
00:13:39: wir haben die Profiteure der Rohstoffe und Australien ist halt ein Kontinent, der über extrem viele Rohstoffes verfügt und mit steigenden Rohstoffkreisen natürlich auch die Währung profitiert.
00:13:49: So gesehen das letzte Mal beim Superzyklus von zwei tausend eins bis zweitausend elf in den Rohstoffmärkten.
00:13:55: Das war ja so der letzte offizielle Superzykus, wenn du dich erinnerst, China mit Wachstumsraten von über acht Prozent et cetera und in diesen zehn Jahren ist der Austral-Dollar damals gegenüber dem US-Dollarm über hundert Prozent angestehen.
00:14:07: Der Aussiedollar ist auch viel schöner als der Greenback, sind wir uns um ehrlich oder?
00:14:13: Viel bunter, viel handsamer also wirklich liegt da ganz anders in der Hand?
00:14:18: Ja, mag
00:14:43: sein.
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